 |
 
|
 |
Krk
Die
Hauptstadt an der Südwestküste der Insel liegt am nördlichen
Ende der gleichnamigen Bucht und zählt 3022 Einwohner. Die
durchschnittliche Lufttemperatur beträgt im Januar 5,6°C
und im Juli 24,1°C. In der Bucht Drazica liegt ein Sandstrand
mit Kiefernwald.
Krk, dessen römischer Name „splendidissima civitas Curictarum“
lautete, ist als einziger von allen älteren Orten auf der Insel
unmittelbar an der Küste entstanden. Besonders die durch die
geschichtsträchtige Altstadt führenden engen, winkeligen
Gassen voller winziger Läden sind absolut sehenswert. Die bedeutendste
Sehenswürdigkeit von Krk ist der Dom. Aber auch die Festungen
sollte man gesehen haben. Sie stammen aus verschiedenen Epochen.
Die älteste ist eine viereckige Burg auf der Anhöhe Kamplin
(1191); der Wall und die Bastion am Meer wurden zur Zeit von Nikola
Frankopan errichtet (1407); die Burg Kastel mit zylinderförmigem
Turm, drei Stadttore und die Stadtmauern sind venezianische Bauten
aus dem 15.–16. Jh.
Während der Sommermonate versammelt die Stadt viele Künstler
und Ensembles. Zur Tradition gehören das Fest des St. Quirinius,
des Schutzpatrons der Stadt (4. Juni), das Sommerfestival von Krk
(16.7.–24.8.), das im Dom, im Atrium der Franziskanerklöster
in Krk und Kosljun und in der Burg der Frankopanen stattfindet,
sowie die Messe von Krk (8.–10. August). Jene, die Folklore
mögen, können Folkloreschauen in Krk und seiner Umgebung
besuchen. Zur Fastnacht (Januar/Februar) kommen viele Besucher nach
Krk.
Unbedingt empfehlenswert ist ein Ausflug zur Insel Kosljun, einer
wahren Schatzkammer der Kunst, und die Erkundung der geheimnisvollen
und reichen Unterwasserwelt des Inselchens Plavnik (Korallenriffe). |
 
|
 |
Baska
Stadt und Hafen liegen an der Süd-Ost Küste der Insel,
im nördlichen Teil von Baska Draga gelegen und zählen
816 Einwohner. Von Baska aus, führen Fährlinien zur Insel
Rab und dem Ort Senj. Der wunderschöne 2 km lange Strand, das
malerische Tal, das sich vor der Kulisse des umliegenden Gebirges
bis zur Bucht erstreckt sowie das reichhaltige Kulturerbe tragen
zur außerordentlichen Sehenswürdigkeit des Ortes bei.
Die Meerestemperaturen erreichen in den Sommermonaten 27°C und
die Badesaison dauert vom Mai bis September.
Längs der 4 km langen Promenade (Lungomare) reihen sich Restaurants
mit einem vielfältigen Angebot. Diese alte mediterrane Ortschaft
ist nicht nur idyllisch, sondern auch gut vor Wind geschützt.
Die Stimmung der traditionellen Volksfeste kann man bei den Fastnachtsumzügen
erleben (Januar und Februar). In der Umgebung gibt es 14 gekennzeichnete
Wanderwege (nach Stara Baska, Jurandvor u.a.).
An der Lokalität Mala luka, oberhalb der antiken Siedlung Bosar,
wurden Mauerreste einer Befestigung und einer frühbyzantinischen
Kirche entdeckt. Auf dem Friedhofsberg, in der Nähe der einstigen
Pfarrkirche St. Johannes (ursprünglich frühromanisch,
um 1100 entstanden, mit Glockenturm an der Fassade) findet man Überreste
der mittelalterlichen Siedlung, die 1380 von den Venezianern niedergebrannt
wurde. In Baska befindet sich ein Heimatmuseum.
Im nahe liegenden Jurandvor (1 km) befindet sich die Ruine einer
Benediktinerabtei mit der erhaltenen frühromanischen Lucienkirche
(um 1100), wo eines der wichtigsten Denkmäler der kroatischen
Kultur gefunden wurde – die "Tafel von Baska". Dieses
Denkmal erzählt wie der König Zvonimir in der Zeit des
Abtes Drziha den Benediktinern das Land geschenkt hat und stellt
den Taufschein der Kroaten dar (es wird zum ersten Mal ein kroatischer
Name in kroatischer Sprache erwähnt). |
|
 |
Silo
Silo liegt im Nordosten der Insel. Neben Sandstränden und kristallklarem
Meereswasser ist er reich an herrlichen Buchten, die besonders für
Wasserratten interessant sind. Das Meer und Meeresufer bieten
Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Ihre Strandtage zu gestalten.
Stilles Meer und leichte Brise bieten besonders in den Abend- und
Morgenstunden Möglichkeiten, verschiedene Wassersportarten
zu betreiben, wie zum Beispiel Segeln, Rudern, Bootfahren, Surfen
u.v.m.
Im Besonders interessant ist die gegliederte Küste und das
Unterseeaquatorium. Viele Taucher werden, ausser von den Unterseenaturschönheiten
auch von den gesunkenen Schiffen in der unmittelbaren Nähe
von Silo magisch angezogen.
In der unmittelbaren Nähe von Silo können sie die 110m
lange Grotte "Biserujka" in Rudine besichtigen. In der
Bucht Klimno, 8 km von Silo entfernt, besteht die Möglichkeit,
an den mit Heilschlamm reichen Stränden zu baden. |
 
|
 |
Vrbnik
Die Ortschaft mit ihrem kleinem Hafen liegt im zentralen Teil der
Nordostküste der Insel, 49 m über dem Meer. Sie zählt
950 Einwohner. Vrbnik liegt über dem Meeresufer auf einem Karstberg,
der im Osten als Steilhang zum Meer hin endet und im Westen zu einem
Tal abfällt, dessen Unterseite unter Wasser liegt und eine
Bucht bildet. In der kleinen Bucht Zgribnica mit klarem Wasser wurde
ein schöner Badestrand eingerichtet. Wegen seiner Lage auf
dem hohen Hügel zog Vrbnik in die Volksüberlieferung und
Gesänge ein.
Auf dem Feld "Vrbnicko polje" werden Weinreben für
den bekannten Spitzenwein – Vrbnicka Zlahtina – angebaut.
Neben dem reichen Erbe und der Bibliothek kann sich Vrbnik einer
weiteren Besonderheit rühmen: der erhaltenen volkstümlichen
Baukunst. Das bekannte Hirtenfest "Razgon" wird im Juli
gefeiert.
Der
Grundriß dieses typisch frankopanischen Ortes erinnert an
die übrigen Ortschaften, die von den Fürsten der Insel
Krk im kroatischen Küstenland errichtet wurden; auch in seiner
heutigen Form hat das Städtchen den ursprünglichen mittelalterlichen
Charakter bewahrt. Oberhalb von Vrbnik steht die im 15. und 16.
Jh. errichte und später mehrmals umgebaute Pfarrkirche St.
Maria mit dem 1527 errichteten Renaissance-Glockenturm. Außer
dem barocken Inventar, dem Altar und dem Meßgerät hebt
sich der Renaissancealtar der Rosenkranzmadonna besonders hervor,
vermutlich vom Fürsten Ivan Frankopan gestiftet.
Im Gebäude der Gemeinde ist die berühmte Bibliothek von
Dinko Vitezic aus Vrbnik mit über 15000 Bändern untergebracht.
Die wertvollsten Exemplare sind zweifelsohne die glagolitischen
Handschriften aus dem 14.–15. Jh. Am bekanntesten ist das
illuminierte Missale von Vrbnik aus dem 15. Jh. sowie einige Inkunabeln.
Die Bibliothek birgt auch das Triptychon Selige Jungfrau Maria mit
Heiligen aus dem 16. Jh. Vor der Kirche liegt der Hauptplatz mit
der Loggia und dem Fürstenpalast. |
|
 |
Njivice
Die Ortschaft liegt mit ihrem Hafen an der Westküste der Insel
in der Bucht Beli Kamik und zählt 1169 Einwohner. Der Hafen
wird von einer Steinmole geschützt.
Im Dorf, das bereits im 15. Jh. erwähnt wird, wurden an der
Küste Überreste römischer Architektur gefunden. Das
einstige Fischerdorf Njivice zeichnet sich durch seine charakteristische
Vegetation und einen schönen Sandstrand aus.
An der Küste liegen sehr gute Restaurants, die heimische Spezialitäten
und feinen einheimischen Wein (Zlahtina) anbieten. In den Sommermonaten
finden oft Auftritte bekannter Folkloregruppen aus Krk statt. |
|
 |
Punat
Im Süden der Insel Krk, in einer der schönsten und am
geschütztesten liegenden Buchten befindet sich die Ortschaft
Punat mit ihren ungefähr 1800 Einwohnern. Der Reiz des kleinen
Küstenstädtchens Punat liegt in den dicht zusammengedrängten
kleinen Häuschen sowie den nahegelegenen weißen Kiesstränden,
Weingärten und Olivenhainen. Auch hier gehören frischer
Fisch, zartes Lammfleisch, Hönig mit Salbei und andere Kräuter,
Schafskäse, Schnaps zu den wichtigsten kulinarischen Genüssen.
Innerhalb
der ältesten kroatischen Holzschiffwerft entstand dann die
größte Marina auf der Insel - "Marina Punat".
Für all diejenigen, die den Seeweg wählen, um die Schönheit
der kroatischen Küste kennen zu lernen, stellt die "Marina
Punat" den Mutterhafen und damit das Tor zum Mittelmeer dar. |
|
 |
Plitvicer
Seen
Der kroatische Nationalpark, der den meisten wohl durch die Winnetou-Filme
bekannt ist, ist ein Talkesselumgeben von hohen bewaldeten Bergen,
in dem stufenweise 16 größere und kleinere Seen kristallklarem,
blaugrünen Wasser aneinander gereiht sind. Das Wasser fließt
ihnen aus zahlreichen Flüsschen und Bächen zu, und die
Seen sind über schäumende Kaskaden und rauschende Wasserfälle
miteinander verbunden.
Dank ihrer einmaligen Entstehung und Schönheit wurden die Plitvicer
Seen 1979 in die UNESCO Liste des Weltnaturerbes eingetragen. Ein
gut ausgebautes Netz an Lehrpfaden und Wanderwegen lässt diesen
besonderen Tagesausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. |

|
 |